Essen auf Rädern

 

 

Wir suchen Unterstützer bzw. Spender für unser Projekt „Essen auf Rädern“ in unserer Partnerstadt Donezk. Wir brauchen finanzielle Unterstützung, um den Menschen über die materielle Hilfe hinaus, weiterhin Wärme und Hoffnung zu vermitteln.

 

Zum Projekt:

Es wurde  2007 gemeinsam mit der (Zwangsarbeiter-) Stiftung „Entwicklung, Verantwortung und Zukunft“ in Berlin und dem „Donezker Fonds für Sozialhilfe und Caritas“ (Leiter S.P.Jakubenko) ins Leben gerufen. Es war damals neu und einmalig, dass in Donezk Essen ausgefahren wurde. Von der Stiftung wurden Personalkosten  und laufende Sachkosten bezahlt. Einmalig wurde ein Auto finanziert. Der Sozialfonds suchte in Donezk – das war vor der kriegerischen Auseinandersetzung ab 2014 – Sponsoren für Lebensmittel, die „Gesellschaft Bochum-Donezk“ stellte aus der humanitären Hilfe Sachspenden zur Verfügung. Das Projekt endete im Dezember 2010. Wir unterstützten eine Essensausgabe weiter.

Von September 2015 – August 2016 finanzierte die Stiftung EVZ  auf Grund der Kriegssituation im Donbass noch einmal ein Jahr lang das Projekt: Personalkosten, laufende Sachkosten und Lebensmittel pro Monat insgesamt 2.500 €.

Da die Not in Donezk bei alten und behinderten Menschen groß, ja, auf Grund der politischen Situation noch größer geworden ist, beschloss die „Gesellschaft Bochum-Donezk“ weiterhin das Projekt durchzuführen. Wir übernahmen die Vorgaben der Stiftung EVZ, allerdings reduzierten wir den Betrag um 500 € auf 2000 €. Damit wurden weiterhin Personalkosten, laufende Sachkosten und vor allem Lebensmittel abgedeckt. 

Nach den kriegerischen Auseinandersetzungen ab 2014/15 musste der Leiter des Donezker Sozialfonds Sergej Jakubenko sich in Kiev registrieren lassen, um weiter humanitäre Hilfe in Form von Sachspenden von uns in Empfang nehmen zu können. - Unser Projekt „Essen auf Rädern“ wird aber weiter von uns zusammen mit den in Donezk verbliebenen Mitarbeitern des Sozialfonds  durchgeführt. Wir sind eine der wenigen westlichen Organisationen, denen noch eine Betätigung bisher gestattet wird. 

Über 700 warme Essen werden pro Monat an mehrere Sozialstellen in den Bezirken ausgeliefert, an denen die Bedürftigen zusammenkommen und so an diesen Treffpunkten auch etwas Gemeinschaft erleben. Monatlich erfolgt eine detaillierte Abrechnung. Der Leiter des Sozialfonds, Sergej Jakubenko, schildert ausführlich die Situation im Donbass in seinen Briefen (siehe auf unserer HP Briefe unter News bzw. Aktuelles und in den „Mitteilungen“)

Helfen Sie uns, die Menschen weiter zu versorgen.

Unterstützen Sie unsere Kampagne „12 x 10 = jeder Bochumer spendet ein Jahr lang monatlich 10 €“. Gewinnen Sie Schulen,  Betriebe und Institutionen für Patenschaften. 

Bei Interesse zum Projekt "Essen auf Rädern" freue ich mich über Ihre Fragen.

Waltraud Jachnow Tel.: 0234 - 23 44 95 Fax: 0234 - 23 97 818

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Ein warmes Essen - Ohne Ihre Hilfe nicht für jeden selbstverständlich

Seit dem Frühjahr 2007 führt der Donezker Sozialfonds - unterstützt von der Gesellschaft Bochum-Donezk e.V. - das Projekt "Essen auf Rädern" in unserer Partnerstadt durch. Das Projekt war möglich geworden, weil die Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" in Berlin den Antrag für eine Fehlbedarfsfinanzierung von 43.000 EUR für drei Jahre bewilligte.

Alte bedürftige Menschen, darunter ehemalige Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter  und sogenannte Kriegskinder, das sind Menschen die unter der Okkupation von Stalino (Donezk) im Zweiten Weltkrieg gelitten haben, werden zweimal in der Woche mit einer warmen Mahlzeit versorgt. Das Essen wird im Sozialfonds zubereitet und vor allem in die sozial benachteiligten Randbezirke von Donezk ausgefahren. Jede Woche waren das bis zu 200 Mittagessen.Wir berichten regelmässig in den Mitteilungen darüber.

Für das für Donezk innovative Projekt wurde vor allem ein Auto benötigt, das ebenso wie Kühlschränke, Gefriertruhen u.ä. von dem Stiftungsgeld gekauft werden konnte. Offiziell endete die auf drei Jahre begrenzte Unterstützung durch die Stiftung zum 31. Mai 2010. Der Sozialfond hatte sehr sparsam gewirtschaftet, so dass Stiftungsgeld noch bis Oktober 2010 zur Verfügung stand. Eine darüber hinausgehende Förderung wurde von der Stiftung abgelehnt.

Der Leiter des Sozialfonds, Sergej Jakubenko, und seine Mitarbeiter fahren nach wie vor Essen aus, geraten aber zunehmend in Schwierigkeiten. Denn die Preise für Lebensmittel und Benzin sind gestiegen und die Personalkosten müssen nun allein vom Sozialfonds aufgebracht werden. Die Gesellschaft Bochum-Donezk e.V. unterstützt die Donezker Freunde nach wie vor mit Sachmitteln, sieht aber, dass es unumgänglich scheint, ihnen auch mit Geld zu helfen, wenn die Weiterführung des Projektes nicht gefährdet werden soll. Wir denken  an einen Betrag von 300 EUR monatlich, den wir über Spenden aufbringen müssen. Eine Unterstützung ist auch mit einer Art "Patenschaft" in Höhe von 10, 20 oder 30 EUR monatlich möglich.

Es wäre großartig, wenn Sie uns und damit den bedürftigen Menschen in unserer Partnerstadt dabei helfen!