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Leukämiekranke Kinder

 

Die leukämiekranken Kinder haben die Möglichkeit in einem Gemeinschaftsraum zusammen zu basteln. Sowohl die Erwachsenen, als auch die Kinder fühlen sich sehr wohl Die Krankenschwestern und Pflegerinnen Kinder aller Altergruppen werden stationär und ambulant behandelt Die Krankenzimmer sind frisch renoviert

 

Seit 1992 führt die Gesellschaft Bochum-Donezk e. V. das Projekt „Bochumer Hilfe für leukämiekranke Kinder in Donezk“ durch. Ernst-Otto Stüber übernahm während seiner Amtszeit als Oberbürgermeister von 1994 – 2004 die Schirmherrschaft. Seit 2005 übernahm Frau Dr. Ottilie Scholz diesen Posten. Ziel dieser Hilfe ist, die leukämiekranken Kinder nach Möglichkeit mit den gleichen modernen Methoden wie bei uns zu behandeln und somit ihre Lebenschancen zu erhöhen.
Dieses wird erreicht durch die Lieferung/Beschaffung notwendiger Medikamente und medizinischer Hilfsmittel in Bochum bzw. in Donezk. Die Medikamente und Hilfsmittel werden aufgrund einer aktuellen Bedarfsliste, die die Leiterin der Klinik in Donezk erstellt und die mit entsprechenden Listen aus den Vorjahren verglichen wird, gekauft.
Da ein Einfuhrverbot für Medikamente besteht, müssen inzwischen alle Medikamente in der Ukraine gekauft werden – allerdings fehlt der Klinik das nötige Geld. Da auch der Staat bzw. die Stadt kaum Medikamente beschaffen - und wenn dann in der Regel ein bis zwei verschiedene Präparate – ist die Klinik nach wie vor auf unsere Hilfe angewiesen. So konnten wir von 1995 bis zum Jahr 2008 für insgesamt 1.090.000,00 € Medikamente und Hilfsmittel kaufen. Die Überlebensrate der an Leukämie erkrankten Kinder erhöhte sich von 5-10% auf ca. 75 - 80 %.
 
Auch wenn die Medikamente jetzt in Donezk beschafft werden, muss nach wie vor gewährleistet sein, dass unsere Gelder für die Zwecke verwendet werden, für die sie gespendet werden. Das Geld wird auf ein besonderes Konto in Donezk überwiesen. Die Rechnungen über die gekauften Medikamente erhalten wir von der Klinik und können so mit den hier vorhandenen Listen abgleichen und kontrollieren.
Die medizinischen Hilfsmittel, wie Spritzen, Kanülen, Verbandsmaterial, OP-Handschuhe, Zubehör für Sterilisatoren usw. werden nach wie vor in Deutschland gekauft und mit dem allgemeinen Hilfsgütertransport unter bestimmten Zollbestimmungen nach Donezk gebracht. Hier werden sie dann vom Sozialfonds an die Klinik weitergeleitet.
 
Jahrelang hat uns Herr Prof. Dr. Havers als Leiter der Onkologischen Kinderklinik des Universitäts-Klinikums Essen und später als Ärztlicher Direktor des Klinikums mit seinem Rat und seiner Hilfe unterstützt. Diese Hilfe können wir auch nach seiner Pensionierung weiterhin in Anspruch nehmen. Aber auch der direkte Kontakt mit dem Klinikum besteht weiter, so dass nach wie vor kompetenter Rat eingeholt werden kann.
 
Nahezu in jedem Jahr konnten junge Ärzte/Ärztinnen oder Krankenschwestern mit Unterstützung von Herrn Prof. Havers sowie der Essener Elterninitiative zur Unterstützung krebskranker Kinder e.V. in der dortigen Klinik hospitieren und ihre Kenntnisse erweitern und vertiefen.
 
Dank einer großzügigen Spende der Bochumer Kreishandwerkerschaft im Jahre 2007 konnte die onkologische Abteilung der Kinderklinik bis auf das Ärztezimmer völlig renoviert werden (Fußböden, Nassbereiche, Elektroinstallationen, Schränke, Malerarbeiten), so dass zusätzliche Infektionsherde beseitigt wurden.
 
Neben dieser nachbarschaftlichen Hilfe wurden wir in den letzten Jahren auch noch von anderer Seite unterstützt, so einmalig von der Aktion „Ein Herz für Kinder“ und seit 3 Jahren ständig durch den Shantychor aus Lemmer/Holland, der zudem die Patenschaft für zwei an Leukämie erkrankte Waisenkinder übernommen hat.
 
Auch für die Kinder, die in Familien leben, suchen wir weiter Paten. So haben in den letzten Jahren viele Bochumer für ein krankes Kind eine Patenschaft übernommen. Vielfach entstehen so Freundschaften, auch über die Heilung hinaus.
 
Wir unterscheiden zwischen drei Formen möglicher Patenschaften:
 
 Paten, die neben der monatlichen Spende ein erkranktes Kind durch Briefe , Pakete und Besuche betreuen und eine persönliche Beziehung aufbauen
 Paten, die – ohne regelmäßige Spende – ein Kind betreuen und es durch Geschenke, Briefe, Pakete und vielleicht auch Besuche unterstützen
 Paten, die durch einen regemäßigen oder einmaligen Betrag die Arbeit der kranken Kinder unterstützen
 
Jede der drei Patenschaftsformen bedeutet Anteilnahme und Hilfe für die Kinder und ihre Eltern.
 
Weitere Informationen erhalten. Sie bei:
 
Seit 1992 führt die Gesellschaft Bochum-Donezk e. V. das Projekt „Bochumer Hilfe für leukämiekranke Kinder in Donezk“ durch. Die Schirmherrschaft hatte von 1994 bis 2004 Ernst-Otto Stüber während seiner Amtszeit als Oberbürgermeister der Stadt Bochum übernommen. Seit 2005 ist seine Nachfolgerin im Amt, Frau Dr. Ottilie Scholz, die Schirmherrin dieses Projektes. Ziel dieser Hilfe ist, die leukämiekranken Kinder der onkologischen Kinderabteilung in einem Donezker Krankenhaus nach Möglichkeit mit den gleichen modernen Methoden wie bei uns zu behandeln und somit ihre Lebenschancen zu erhöhen.
 
 
Dieses versuchen wir auf verschiedenen Wegen zu erreichen: Zum einen laden wir mit Unterstützung der Universitätsklinik Essen – Klinik für Kinderheilkunde III, sowie der Essener Elterninitiative zur Unterstützung leukämiekranker Kinder e.V. möglichst jedes Jahr junge Ärzte/Ärztinnen oder Krankenschwestern aus Donezk ein, damit sie in der Kinderonkologie hospitieren, ihre Kenntnisse vertiefen und in Donezk anwenden und weitergeben können. Zum anderen unterstützen wir die onkologische Kinderabteilung durch die Lieferung/Beschaffung notwendiger Medikamente und medizinischer Hilfsmittel. Die Medikamente und Hilfsmittel werden aufgrund einer aktuellen Bedarfsliste, die die Leiterin der Abteilung, Frau Dr. Ekatarina Viltschevskaya, erstellt und die hier mit entsprechenden Listen aus den Vorjahren verglichen wird, gekauft. Auch wenn die Medikamente jetzt in Donezk beschafft werden – Einfuhrverbot für Medikamente, teilweise günstigere Preise - ist nach wie vor gewährleistet, dass unsere Gelder für die Zwecke verwendet werden, für die sie gespendet wurden. Das Geld wird auf ein besonderes Konto in Donezk überwiesen. Die Rechnungen über die gekauften Medikamente erhalten wir von der Klinik und können sie so mit den hier vorhandenen Listen abgleichen und kontrollieren.
 
 
Die medizinischen Hilfsmittel, wie Spritzen, Kanülen, Verbandsmaterial, OP-Handschuhe, Zubehör für Sterilisatoren usw. werden nach wie vor in Deutschland gekauft und mit dem allgemeinen Hilfsgütertransport unter bestimmten Zollbestimmungen nach Donezk gebracht. Hier werden sie dann vom Sozialfonds an die Klinik weitergeleitet. Bis zu seiner Pensionierung hat uns Herr Prof. Dr. Havers, als Leiter der Onkologischen Kinderklinik des Universitäts-Klinikums Essen und später als Ärztlicher Direktor des Klinikums mit seinem Rat und seiner Hilfe unterstützt. Auch seine Nachfolgerin, Frau Prof. Dr. med. Angelika Eggert, ist bereit, uns zu beraten und zu helfen.
 
 
Die notwendigen Gelder für die Medikamente und medizinischen Hilfsmittel bekommen wir durch Einzelspenden und monatliche Spenden von „Paten“ sowie durch unsere jährlichen Aktionen auf dem Stadtparkfest und dem Weihnachtsmarkt, Verkauf von selbstgemachter Marmelade und andere Initiativen. Dank einer großzügigen, extra für diesen Zweck bestimmten Spende der Bochumer Kreishandwerkerschaft im Jahre 2007 konnte die onkologische Abteilung der Kinderklinik völlig renoviert werden: (Fußböden, Nassbereiche, Elektroinstallationen, Schränke, Malerarbeiten), so dass zusätzliche Infektionsherde beseitigt wurden und sich die kleinen Patienten sowie das Personal in den „neuen“, hellen Räumen mit der neuen Einrichtung viel wohler fühlen.
 
 
Neben dieser Hilfe aus Bochum wurden wir in den letzten Jahren auch noch von anderer Seite unterstützt. Seit 2010 bekommen wir einmal im Jahr eine große Spende von der "Tour der Hoffnung", einer Organisation, die seit beinahe 30 Jahren auf vielfältige Weise krebskranken Kindern hilft. Außerdem unterstützt uns seit 2006 auch der "Lemster Shantykoor" aus den Niederlanden, der zudem die Patenschaft für zwei an Leukämie erkrankte Waisenkinder übernommen hat. Aber auch für die Kinder, die in Familien leben, suchen wir weiter Paten. So haben in den letzten Jahren viele Bochumer für ein krankes Kind Patenschaften übernommen. Vielfach entstanden so Freundschaften - auch über die Heilung hinaus.
 
Wir unterscheiden dabei drei Formen möglicher Patenschaften:
 
  • Paten, die durch einen monatlichen Beitrag allgemein die kranken Kinder unterstützen.
  • Paten, die durch einen monatlichen Beitrag allgemein die kranken Kinder unterstützen und die ein bestimmtes erkranktes Kind zusätzlich durch Briefe und/oder Pakete und Besuche betreuen und so eine persönliche Beziehung aufbauen.
  • Paten, die - ohne monatliche Spende - ein Kind betreuen und es durch Geschenke, Brief, Pakete und vielleicht auch Besuche unterstützen.
 
 
 
Jede der drei Patenschaftsformen bedeutet Anteilnahme und Hilfe für die Kinder und ihre Eltern.
 
 
Mit ihrer Hilfe steigerten wir die Überlebenschancen der Kinder von 5 % der erkrankten Kinder im Jahre 1991 auf jetzt nahezu 75 %. Dieses Ergebnis konnten wir durch Kontinuität in der Versorgung mit Medikamenten und Hilfsmitteln erreichen. War in den vergangenen Jahren die staatliche Unterstützung in Donezk schon gering, so ist sie im letzten Jahr völlig ausgeblieben, einmal wegen der Wirtschaftskrise und zum anderen wegen der politischen unklaren Situation, auch jetzt nach den Wahlen.
 
Seit Beginn unseres Projekts sind die Überlebenschancen der erkrankten Kinder von 5 % auf etwa 75 % gestiegen - durch die praktische Anwendung der aus dem Essener Klinikum übernommenen Behandlungsprotokolle, aber auch durch die materielle Hilfe aus Bochum. Vom Gesundheitsministerium der Ukraine werden jährlich etwa 10 - 15 % der Medikamente zur Verfügung gestellt. Außerdem können wir feststellen, dass unsere "Hilfe zur Selbsthilfe" langsam Früchte trägt und es unserem Beispiel folgend inzwischen auch in Donezk verschiedene Ansätze gibt, um Spenden für die leukämiekranken Kinder zu sammeln. Aber dennoch ist unsere Hilfe weiterhin dringend erforderlich, weil sie die einzige ist, die der Abteilung regelmäßig im gleichen Umfang zur Verfügung steht, und Kontinuität ist gerade bei der Behandlung leukämiekranker Kinder besonders wichtig. Daher versuchen wir trotz geringerer Spenden  dennoch die Hilfe im bisherigen Maße fortzusetzen – die erzielten Erfolge sind Motivation und Ansporn. Helfen auch Sie weiter mit!

Bei Interesse zum Arbeitsgebiet "Hilfe für leukämiekranke Kinder“ freue ich mich über Ihre Fragen.

Margrit Mizgalski Tel.: 0234 - 47 18 51 Fax.: 0234 - 47 18 58
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